Das
WANDERfigurenTHEATER

FABULARIA
&
P E R E G R I N I

zwei Theater in einem
Fabularia ist das Märchentheater von spielfreudigen und lustigen KASPERL der 1714.
Warum ausgerechnet der 1714.?
Als erstes solltet ihr mich fragen, warum ich, anders als meine Kollegen, mir eine Zahl als Beinamen für ihn ausgesucht habe. Warum also! Weil ich irgendwo gelesen habe, dass Erwachsene die Zahlen gern haben, und weil er euch ja gerne gefallen möchte, . . . jawohl, auch euch, hochverehrte Erwachsene! Er ist eben nicht wie alldie anderen Kasperl heutzutage. Er ist ein Künstler, Der KÜNSTLER par excellence. Rechnet ihr es nur aus – ihr tut das ja so gern, rechnen! Oder in etwa nicht? 1+7+1+4 = 13. Addieren wir neuerlich die Zahlen dieser Nummer. Was ergibt sich? 4! Und das ist eben die Zahl des Künstlers. Ich habe dieses Theater, kurz nach meiner Auswanderung im Jahre 1989, in Wien gegründet.

T H E A T R U M P E R E G R I N I

ist etwas früher entstanden, in einer Welt die mittlerweile verschwunden ist. Es ist ein virtuelles Theater – ich könnte es genau so gut Theatrum Phantasmaticum, oder auch Theatrum Imaginabile nennen –, der Versuch eine fast ausgestorbene Tradition wieder zu beleben.
Über die Spielart und Theaterarbeit
Ich spiele vor allem mit Handpuppen in verschiedenen, nach eigenem Entwurf gebaute Guckkastenbühnen. Die Ideen, Texte, Puppen und die ganze Bühnenausstattung sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Phantasia, der Fee. Organisation und Verwaltung dagegen fallen gänzlich und ausschließlich – bedauerlicherweise – in meinem Wirkungsbereich.

Wer bin Ich?


Ich bin ein transsilvanischer (siebenbürgischer) Puppenspieler, Schriftsteller und Maler. (Die Rangordnung dieser Aufzählung ändert sich von Fall zu Fall. Für Puppentheater-Interessenten bin ich selbstverständlich in erster Linie Puppenspieler.) Ich habe meine künstlerische Ausbildung in Klausenburg (Rumänien), in den Siebzigen Jahren gemacht. 1980 wurde ich aufgrund eines Fachexamens als freier Puppenspieler anerkannt, was gar nicht von geringer Bedeutung, in einem kommunistisch-verstaatlichten Land, gewesen ist. Meine Stücke – damals wollte ich nur für Erwachsene spielen – wurden allerdings bald von der Zensur verboten. Danach habe ich bis 1986 nur für Kinder gespielt. Im Dezember ´86 wurden mir auch diese Aufführungen verboten. Na ja, es war eine komische Zeit. Im April 1989 bin ich mit meiner ganzen Familie ins Exil gegangen. Seitdem lebe ich in Wien, und spiele für Kinder und Erwachsene bei allerlei Veranstaltungen, in Kindergärten, Schulen, bei Festivals im Inland und im Ausland, seit ´95 sehr viel in Italien – auf italienisch. Das ist eben ein sehr wichtiger Punkt in meiner Tätigkeit, die mehrsprachige, multikulturelle Veranlagung.
Mein Name?
Als Künstler habe ich viele Namen, für jede meiner schöpferischen Erscheinungsform einen, verschiedene Namen für die bisherigen Lebensabschnitte, je einen für jede Jahreszeit, Namen für bestimmte Orte, Namen für eine Saison, Namen für die Feiertage, Namen, die ich in verschiedenen Träumen hatte, viele gefundene Namen, so viele dass ich nicht mehr an alle mich erinnern kann. Mein bürgerlicher Name, ist Peter Ivan Chelu.